Speck-Paprika-Zopf

Von einem Freund habe ich ein südafrikanisches Kochbuch geliehen bekommen, mit allerlei spannenden Rezepten drinnen. Die Rezepte kommen ohne außergewöhnliche Zutaten aus und sind dadurch gut zum Nachkochen geeignet. Interessant sind einfach die ungewöhnlichen Kombinationen, wie zum Beispiel die Idee dieses Gemüse-Zopfs, der mich sofort angelacht hat. Der Zopf wird mit einer Bechamelsauce verfeinert, die ihm eine herrliche Cremigkeit verpasst.

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Mit Paprika und Tomaten als Hauptzutaten passt der Zopf außerdem gerade perfekt in den Spätsommer. Wann, wenn nicht jetzt, können wir das Gemüse in seiner kompletten aromatischen Herrlichkeit genießen. Ihr könnt ihn gut als Fingerfood auf einer Party servieren, oder mit einem frischen Salat zu einem schnellen Bürolunch verwandeln.

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Wir brauchen: Mehl, Butter, Bio-Eier, etwas kaltes Wasser, Salz, Milch, Speck, Zwiebel, Paprika, Bio-Rindsfaschiertes, Frühlingszwiebeln, Cherrytomaten, frische Petersilie, frischer Schnittlauch, Knoblauch, Feta, Pfeffer und Mohnsamen zum Bestreuen.

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Für den Teig die 250g kalte Butter in kleine Stücke schneiden und mit Mehl und Salz verkneten. Das Ei und ein bisschen Wasser hinzufügen und so lange kneten, bis ein glatter, nicht klebriger Teig entsteht. Im Kühlschrank für 30 Minuten in ein Plastiksackerl geschlagen ruhen lassen.

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Währenddessen für die Sauce die restliche Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Mehl hinzufügen und mit einem Schneebesen gut verrühren. Die Milch dazugießen und so lange rühren, bis eine dickliche Creme entsteht. Zur Seite stellen.

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Für die Füllung den Speck in Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Paprika und Frühlingszwiebeln putzen und in Würfel schneiden. die Tomaten vierteln und entkernen. Eine Pfanne erhitzen und die Speckwürfel darin knusprig auslassen.

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Den Speck aus der Pfanne nehmen, im ausgelassenen Fett das Faschierte bei starker Hitze anbraten. Die Hitze zurückdrehen, Zwiebeln und Knoblauch zum Fleisch geben und anbraten. Sobald die Zwiebeln weich sind, Frühlingszwiebeln und Paprika hinzufügen und etwas anbraten.

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Die Pfanne von der Hitze nehmen und Kräuter, Speck, Tomaten und zerkrümelten Feta unterrühren. Die Füllung abkühlen lassen und kräftig nachwürzen. Der Teig und die Bechamelsauce schlucken viel Geschmack, also traut euch ruhig, die Füllung gut zu würzen. Den Teig in 3 gleich große Teile teilen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeden Teigling zu einem ca. 3-5mm dicken Rechteck ausrollen.

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Die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen (bei mir haben 2 Zöpfe auf ein Backblech gepasst, ich habe sie nacheinander gefüllt). 1/3 der Fülung auf jeden ausgerollten Teigling verteilen, dabei die obere und untere Seite aussparen. Die Sauce darauf verteilen. Die ausgesparten Seiten des Teigs diagonal in Streifen schneiden und über der Füllung zusammenschlagen.

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Ein Ei mit etwas kaltem Wasser verquirlen und die Zöpfe damit bestreichen. Mit Mohnsamen bestreuen. Bei 180°C Heißluft ca. 30 Minuten goldbraun backen.

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Die kleinen Strudel schmecken wunderbar würzig und gleichzeitig cremig. Frisch aus dem Ofen ist der Teig leicht knusprig und schön buttrig im Geschmack. Ihr könnt die Strudel auch am nächsten Tag abgekühlt noch essen, der Teig ist dann zwar nicht mehr so knusprig, aber die Aromen kommen noch besser zu Geltung. Lasst es euch schmecken!

 

Speck-Paprika-Zopf
 
Arbeitszeit
Kochzeit
Zeit insgesamt
 
Portionen: 4-6
Zutaten
Teig
  • 500g Mehl
  • 250g Butter
  • 1 Bio-Ei
  • etwas kaltes Wasser
  • 1TL Salz
Sauce
  • 40g Butter
  • 30g Mehl
  • 250ml Milch
Füllung
  • 100g Speck
  • 1 Zwiebel
  • 1 grüne Paprika
  • 250g Bio-Rindsfaschiertes
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 4-5 Cherrytomaten
  • 1EL frische Petersilie, gehackt
  • 1EL frischer Schnittlauch, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100g Feta
  • 1 Bio-Ei
  • Salz und Pfeffer
  • Mohnsamen zum Bestreuen
Zubereitung
  1. Für den Teig die 250g kalte Butter in kleine Stücke schneiden und mit Mehl und Salz verkneten. Das Ei und ein bisschen Wasser hinzufügen und so lange kneten, bis ein glatter, nicht klebriger Teig entsteht. Im Kühlschrank für 30 Minuten in ein Plastiksackerl geschlagen ruhen lassen.
  2. Währenddessen für die Sauce die restliche Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Mehl hinzufügen und mit einem Schneebesen gut verrühren. Die Milch dazugießen und so lange rühren, bis eine dickliche Creme entsteht. Zur Seite stellen.
  3. Für die Füllung den Speck in Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Paprika und Frühlingszwiebeln putzen und in Würfel schneiden. die Tomaten vierteln und entkernen.
  4. Eine Pfanne erhitzen und die Speckwürfel darin knusprig auslassen. Den Speck aus der Pfanne nehmen, im ausgelassenen Fett das Faschierte bei starker Hitze anbraten. Die Hitze zurückdrehen, Zwiebeln und Knoblauch zum Fleisch geben und anbraten.
  5. Sobald die Zwiebeln weich sind, Frühlingszwiebeln und Paprika hinzufügen und etwas anbraten. Die Pfanne von der Hitze nehmen und Kräuter, Speck, Tomaten und zerkrümelten Feta unterrühren. Die Füllung abkühlen lassen.
  6. Den Teig in 3 gleich große Teile teilen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeden Teigling zu einem ca. 3-5mm dicken Rechteck ausrollen. Die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen (bei mir haben 2 Zöpfe auf ein Backblech gepasst, ich habe sie nacheinander gefüllt). ⅓ der Fülung auf jeden ausgerollten Teigling verteilen, dabei die obere und untere Seite aussparen. Die Sauce darauf verteilen. Die ausgesparten Seiten des Teigs diagonal in Streifen schneiden und über der Füllung zusammenschlagen.
  7. Ein Ei mit etwas kaltem Wasser verquirlen und die Zöpfe damit bestreichen. Mit Mohnsamen bestreuen. Bei 180°C Heißluft ca. 30 Minuten goldbraun backen.

 

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