Kürbistiramisu

Ich habe für dieses Kürbistiramisu mal wieder tief in die Gewürzkiste gegriffen und ein paar der herrlichsten Begleiter zur Allzweckwaffe Kürbis gepaart. Zimt, Vanille und Muskatnuss sind sowieso ein Muss bei meinen Kürbis-Süßigkeiten, aber ein bisschen Piment und Nelke macht das Gericht erst richtig spannend. Passend zum süßen Tiramisu-Grundstock gibts ordentlich Rum, Espresso und Kakao als herbe Gegenspieler, die den Geschmack im Mund abrunden.

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Das Grundrezept ist angelehnt an ein Rezept der österreichischen Kochbibel (Die gute Küche von Plachutta!) und arbeitet mit frischen, rohen Eiern. Ich kenne einige, die Angst vor rohen Eiern in Speisen haben, was ich sehr schade finde. Rohe Eier waren für mich noch nie ein Problem (Kühlkette und Frische beachten ist halt das A und O), und gerade beim Tiramisu plädiere ich für ein bisschen Mut in dieser Hinsicht. Es wird mit den Eiern so wunderbar cremig, reichhaltig, rund – das sollte man nicht verpassen!

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Wir brauchen: Bio-Eier, Staubzucker, Zucker, Mascarpone, Kürbispüree (ich empfehle einen aromatischen Butternusskürbis zu nehmen ), Biskotten, Rum, Espresso, eine Prise Zimt, Muskatnuss, Vanillezucker, Piment, Nelken und Kakao zum Bestreuen.

Um Kürbispüree herzustellen, einfach einen Kürbis putzen, in grobe Stücke teilen und im Ofen bei 150°C Heißluft backen, bis er weich ist (ca. 30 min). Das weiche Kürbisfleisch von der Schale kratzen, pürieren und abkühlen lassen.

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Eigelb mit Staubzucker schaumig rühren, bis eine hellgelbe Masse entsteht.

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Piment und Nelken im Mörser fein zerstoßen. Zusammen mit Vanillezucker, Zimt und etwas frisch geriebener Muskatnuss unter das Kürbispüree mischen.

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Mascarpone und Kürbispüree mithilfe eines Schneebesens vorsichtig unter die Eimasse rühren.

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Eiklar mit Zucker zu einem festen Schnee schlagen, unter die Eimasse heben.

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Den Espresso mit dem Rum mischen, die Biskotten einzeln darin tränken und den Boden einer Auflaufform auslegen. Ein Drittel der Creme einfüllen und glattstreichen. Wieder mit getränkten Biskotten belegen und mit dem 2. Drittel der Creme füllen. Die letzte Lage soll Creme sein.

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Im Kühlschrank mindestens 3 Stunden kalt stellen, am besten über Nacht. Kurz vor dem Servieren mit Kakao bestäuben.

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Je nach Kürbissorte schmeckt man den Kürbis mehr oder weniger intensiv. Das nussig-fruchtige Aroma eines Butternusskürbis passt hier meiner Meinung nach am Besten. Natürlich könnt ihr das Kürbistiramisu auch mit jedem anderen Kürbis zubereiten, ihr habt dann einfach ein etwas milderes Aroma. Die Hauptakteure sind sowieso die Gewürze, die dem Tiramisu einen weihnachtlichen Charme geben. Lasst es euch schmecken!

 

 

Kürbistiramisu
 
Arbeitszeit
Kochzeit
Zeit insgesamt
 
Portionen: 6
Zutaten
  • 4 Bio-Eigelb, sehr frisch
  • 2 Bio-Eiklar, sehr frisch
  • 60g Staubzucker
  • 40g Zucker
  • 500g Mascarpone
  • 250g Kürbispüree (Butternusskürbis)
  • 40-50 Biskotten
  • 4cl Rum
  • 2 Espresso
  • 1 Prise Zimt
  • Muskatnuss
  • 1TL Vanillezucker
  • 4 Pimentkörner
  • 2 Nelken
  • Kakao zum Bestreuen
Zubereitung
  1. Um Kürbispüree herzustellen, einfach einen Kürbis putzen, in grobe Stücke teilen und im Ofen bei 150°C Heißluft backen, bis er weich ist (ca. 30 min). Das weiche Kürbisfleisch von der Schale kratzen, pürieren und abkühlen lassen.
  2. Eigelb mit Staubzucker schaumig rühren. Piment und Nelken im Mörser fein zerstoßen. Zusammen mit Vanillezucker, Zimt und etwas frisch geriebener Muskatnuss unter das Kürbispüree mischen.
  3. Mascarpone und Kürbispüree mithilfe eines Schneebesens vorsichtig unter die Eimasse rühren. Eiklar mit Zucker zu einem festen Schnee schlagen, unter die Eimasse heben.
  4. Den Espresso mit dem Rum mischen, die Biskotten einzeln darin tränken und den Boden einer Auflaufform auslegen. Ein Drittel der Creme einfüllen und glattstreichen. Wieder mit getränkten Biskotten belegen und mit dem 2. Drittel der Creme füllen. Die letzte Lage soll Creme sein.
  5. Im Kühlschrank mindestens 3 Stunden kalt stellen, am besten über Nacht. Kurz vor dem Servieren mit Kakao bestäuben.

 

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