Kürbisrisotto

Die Kürbiszeit hat angefangen – und ihr wisst was das heisst! Ab jetzt gibt es bei mir auf dem Teller Kürbis in allen erdenklichen Formen. Kürbis kann man so wunderbar vielseitig verarbeiten, egal ob süß oder salzig, deswegen ist es wohl auch eine der meistvertretensten Gemüsesorten auf meinem Blog. Im Archiv könnt ihr in den Kürbisrezepten der letzten Jahre stöbern: Kürbis-Archiv.

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Zum Saison-Auftakt habe ich mich für ein cremiges Risotto entschieden. Risotto ist schnell gekocht und bringt mit wenig Zutaten viel Geschmack auf den Teller. Nehmt einen aromatischen Muskat- oder Butternusskürbis für das Risotto. (Hokkaido geht natürlich auch immer.) Ihr werdet begeistert sein, versprochen! Anstelle des klassischen Parmesan wird das Risotto diesmal mit altem Gouda verfeinert. Er gibt dem Gericht eine tolle Würze, die wunderbar zum Kürbis harmoniert. Falls euch Risotto übrig bleibt, könnt ihr es recht gut aufwärmen, indem ihr es mit ein bisschen Wasser anrührt. Dadurch wird es wieder cremig und fast so gut wie frisch gekocht.

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Wir brauchen: Risottoreis, Zwiebel, Knoblauch, Butter, Gemüsebrühe, Weißwein, Muskatkürbis, getrocknete Chilischoten, alter Gouda und Salz.

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Den Kürbis von seinen fasrigen Kernen befreien (einfach mit einem Esslöffel herauskratzen). Den Kürbis schälen und würfeln. Den Gouda reiben.

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Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein hacken. In 20g Butter glasig dünsten. Die Kürbiswürfel dazugeben, andünsten und etwas salzen. Den Reis hinzufügen und mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Die Chilischoten hineinbröseln. (Die Chilimenge müsst ihr euren Chilis anpassen. Meine sind ordentlich scharf, da reichen 2 Stück um Würze reinzubringen.) Ein paar Schöpflöffel heiße Brühe zum Risotto gießen, dass es knapp bedeckt ist. Die Flüssigkeit unter ständigem Rühren langsam einkochen lassen. Immer wieder rühren und nachschöpfen, bis das Risotto cremig ist. (ca. 20 Minuten)

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Restliche 30g Butter und geriebenen Gouda unter das Risotto heben und abschmecken. 2 Minuten rasten lassen. Mit Gouda bestreut servieren.

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De Kürbis zerkocht teilweise, bleibt aber auch noch in Stückchen erhalten. Durch ein bisschen Chili bekommt das Risotto schön Pfiff ohne den wunderbaren Kürbisgeschmack zu verdecken.

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Wer es nicht ganz so vegetarisch möchte, kann das Kürbisrisotto zum Beispiel zu einem schönen Filetsteak servieren oder angebratene Hühnerbrust untermischen (dann reicht die angegebene Menge auch für mehr Personen). Mir gefällt es in der Hauptrolle aber am besten. Lasst es euch schmecken!

 

 

Kürbisrisotto
 
Arbeitszeit
Kochzeit
Zeit insgesamt
 
Portionen: 2-3
Zutaten
  • 150g Risottoreis
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50g Butter
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 100ml Weißwein
  • 500g Muskatkürbis
  • 2 getrocknete Chilischoten
  • 50g alter Gouda
  • Salz
Zubereitung
  1. Den Kürbis von seinen fasrigen Kernen befreien (einfach mit einem Esslöffel herauskratzen). Den Kürbis schälen und würfeln. Den Gouda reiben.
  2. Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein hacken. In 20g Butter glasig dünsten. Die Kürbiswürfel dazugeben, andünsten und etwas salzen. Den Reis hinzufügen und mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Die Chilischoten hineinbröseln.
  3. Ein paar Schöpflöffel heiße Brühe zum Risotto gießen, dass es knapp bedeckt ist. Die Flüssigkeit unter ständigem Rühren langsam einkochen lassen. Immer wieder rühren und nachschöpfen, bis das Risotto cremig ist. (ca. 20 Minuten) Restliche 30g Butter und geriebenen Gouda unter das Risotto heben und abschmecken. 2 Minuten rasten lassen. Mit Gouda bestreut servieren.

 

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