Kartoffelrolle mit Kürbis

Weihnachten steht quasi vor der Tür, deswegen habe ich für euch heute eine Idee für eine festliche Beilage: Kartoffelrollen. Die passen gut zur Feiertagsente oder gebratenem Fisch und schmecken auch für sich allein wunderbar. Außerdem sind sie einfach gemacht und fallen nicht auseinander. Im Gegensatz zu Knödel. Zumindest mir passiert es bei Knödeln gern mal, dass sie im Salzwasser verkochen und sich langsam in ihre Einzelteile zerlegen. Und sie verlieren ihre Farbe. Allgemein weicht die äußerste Schicht der Knödel durch das Wasser gern mal auf, gerade bei Semmelknödeln. Deswegen mach ich lieber Serviettenknödel, also quasi Knödelrollen. Die fallen garantiert nicht auseinander und weichen nicht auf. Sollen es trotzdem mal Knödel werden, greife ich lieber zum Dämpfaufsatz als zum Topf mit Salzwasser.

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Ich bin ein riesiger Fan von gefüllten Kartoffelrollen. Sie lassen sich wunderbar einfach vorbereiten und mit den unterschiedlichsten Köstlichkeiten füllen. Zum Beispiel Maroni! Oder wie im heutigen Rezept: Kürbis. Dazu einfach ein bisschen braune Butter oder Sauce Hollandaise servieren, und schon hat man  ein perfektes Essen. Passt auch herrlich zu einem schön gebratenen Roastbeef!

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Wir brauchen: mehlig kochende Kartoffeln, Butter, Bio-Eier, griffiges Mehl, Grieß, Salz, Muskatnuss, Kürbis, Zwiebel, Knoblauch, alter Gouda, Petersilie, Zimt und Chilipaste.

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Kartoffeln mit Schale in Salzwasser ca. 30 Minuten weich kochen. Etwas ausdämpfen lassen und noch warm schälen. Durch die Kartoffelpresse drücken. Butter, Eier, Mehl, Brösel, frisch geriebene Muskatnuss und Salz dazugeben und zu einem glatten Teig vermengen.

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Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und mit Butter in einem Topf glasig dünsten. Kürbis hacheln, hinzufügen und weich dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Parmesan, Chili, Muskatnuss, Zimt und Petersilie unterrühren.

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Ein großes Stück Alufolie mit Klarsichtfolie belegen und mit Grieß bestreuen. Darauf den Kartoffelteig zu einem Rechteck ausrollen (etwas schmäler wie der Topf, in dem die Rolle gekocht werden soll). Ich habe 2 Rollen aus dem Teig gemacht. Mit der Füllung belegen. Rundherum Rand lassen. Von der Längsseite zu einer Rolle formen und fest verschließen. Die Kartoffelrolle in einem Bräter mit siedendem Salzwasser zugedeckt 30-40 Minuten garen. Auskühlen lassen und auspacken. In 3-4 cm dicke Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Butter goldbraun rösten.

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Die Kartoffelrolle ist flaumig mit einer krossen Außenschicht (durch das Anbraten) und haben durch die Füllung eine schön pikante Note. Lasst es euch schmecken!

 

 

Kartoffelrolle mit Kürbis
 
Arbeitszeit
Kochzeit
Zeit insgesamt
 
Portionen: 4
Zutaten
Kartoffelrolle
  • 800g mehlig kochende Kartoffeln
  • 50g Butter
  • 2 Bio-Eier
  • 100g griffiges Mehl
  • 50g Grieß
  • Salz
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • Grieß zum Rollen
Füllung
  • 250g Kürbisfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehen
  • 30g alter Gouda, gerieben
  • 1EL Petersilie
  • 1Mz Zimt
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • 1TL Chilipaste
  • Salz, Pfeffer
  • Butter
Zubereitung
  1. Kartoffeln mit Schale in Salzwasser ca. 30 Minuten weich kochen. Etwas ausdämpfen lassen und noch warm schälen. Durch die Kartoffelpresse drücken. Butter, Eier, Mehl, Brösel, frisch geriebene Muskatnuss und Salz dazugeben und zu einem glatten Teig vermengen.
  2. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und mit Butter in einem Topf glasig dünsten. Kürbis hacheln, hinzufügen und weich dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Parmesan, Chili, Muskatnuss, Zimt und Petersilie unterrühren.
  3. Ein großes Stück Alufolie mit Klarsichtfolie belegen und mit Grieß bestreuen. Darauf den Kartoffelteig zu einem Rechteck ausrollen (etwas schmäler wie der Topf, in dem die Rolle gekocht werden soll). Mit der Füllung belegen. Rundherum Rand lassen. Von der Längsseite zu einer Rolle formen und fest verschließen. Rolle in einem Bräter mit siedendem Salzwasser zugedeckt 30-40 Minuten garen.
  4. Auskühlen lassen und auspacken. In 3-4 cm dicke Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Butter goldbraun rösten.

 

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