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Cheese&Burger: The Isabella

Wenn man mich fragt, welchen Burger ich empfehle, dann ist es immer und unter allen Umständen der Isabella. Ich habe ja wirklich schon einige Burgerkreationen ausprobiert, aber der Isabella schlägt sie einfach alle. Der Burger lebt von seinen frischen Zutaten: Salat, Tomaten, Zwiebeln, Avocado – pures Gemüse, das mit Eigengeschmack punktet. Dazu ein pikanter Bohnendip und würziger Käse. Mehr brauche ich nicht. Der mexikanische Einschlag der Zutaten ist unaufdringlich, macht den Burger aber dennoch spannend.

Wenn ihr euch das nächste Mal nicht entscheiden könnt, wie euer selbstgemachter Burger aussehen soll, probiert wirklich mal diesen hier. Ihr werdet es nicht bereuen, ich versprech’s!

Zuerst widmen wir uns dem Bohnendip. Dafür brauchen wir: eine Dose weiße Bohnen, eine Dose Tomaten, eine Zwiebel, Knoblauch, Zucker, Salz, Pfeffer, Tabasco und Olivenöl.

Die Zwiebel schälen, grob würfeln und in etwas Olivenöl andünsten. Den Knoblauch klein hacken und mitdünsten. Die Bohnen abtropfen und unter fließendem Wasser waschen, bis der schleimige Saft, in dem die Bohnen eingelegt sind, verschwunden ist. Die Bohnen in den Topf geben und kurz anschwitzen. Dann mit den Dosentomaten ablöschen. Gewürzt wird das Ganze mit Zucker, Salz und Pfeffer, mehr braucht es nicht. Die Bohnen werden nun gut 10 Minuten auf kleiner Flamme weich geköchelt (ohne Deckel, damit Flüssigkeit verdampft) und danach püriert.

Noch einmal final mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und schon ist der Dip fertig! Der Bohnendip passt übrigens auch super zu Tacos, Nachos oder jeglichem anderen mexikanischen Essen.

Schon können wir uns dem Burger widmen. Für den Isabella brauchen wir: Rinderfaschiertes, Pfefferoni, Gauda, Cheddar, eine Tomate, eine Avocado, eine rote Zwiebel, Salat, Brötchen und natürlich Bohnendip. (Der Bohnendip auf diesem Foto ist ein bisschen ein anderer als der oben vorgestellte. Ich habe den Isabella schon vor einiger Zeit zum ersten Mal ausprobiert und seitdem mit Rezepten für Bohnendips herumexperimentiert. Mein erster Versuch war mit Kidneybohnen und Schmalz, aber ohne Tomaten. Eine sehr kompakte, trockene Angelegenheit. Da ich aber diesmal vergessen habe ein Zutatenfoto zu machen, muss das Foto von damals herhalten. Man möge mir verzeihen!)

Die Tomaten in Scheiben schneiden (parallel zum Strunk geschnitten halten sie am Besten zusammen), die Zwiebel in Ringe. Pro Burger braucht man nur eine Viertel Avocado, in 3 Scheiben geschnitten. Sobald die Avocado geschält wurde, sollte sie mit Zitrone beträufelt werden, damit sie schön grün bleibt. Die Pfefferoni entkernen und in Ringe schneiden, den Salat waschen.

Das Fleisch in 125g Portionen teilen und mittels Burgerpresse in Form pressen. Ich presse meine Pattys immer zwischen einem aufgeschnittenen Plastiksackerl. Dadurch wird die Presse nicht schmutzig und die Pattys lassen sich problemlos wieder herausnehmen. Statt einer Burgerpresse kann man auch einen Topf oder eine Pfanne zum Pressen nehmen.

In einer beschichteten Pfanne ohne Öl wird das Fleisch dann bei mittlerer Hitze herausgebrutzelt. Wenn es die richtige Garstufe erreicht hat (der einzige Test, mit dem ich was anfangen kann: fühlt sich das Fleisch an, wie wenn man auf’s Kinn drückt = roh, Nase = medium, Stirn = durch), die Pfanne von der Hitze nehmen, eine Scheibe Gauda auflegen und kurz anschmelzen lassen.

Die Brötchen in der Zwischenzeit aufschneiden und im Ofen auf höchster Schiene für eine halbe Minute unter den heißen Grill schieben. Auf die Unterseite des Brötchens den Cheddar legen und anschmelzen lassen. Dann geht’s ans Anrichten: auf den Cheddar kommt knackiger Salat, Zwiebelringe, Tomatenscheiben, Pfefferoni und Avocado. Da drauf das Fleisch setzen und mit ordentlich Bohnendip garnieren.

Absolut lecker! Die Kombination aus Schärfe und Frische ist phänomenal. Der Burger macht pappsatt, liegt aber trotzdem nicht wie ein Stein im Magen. Mein absoluter Favorit unter den Cheese & Burger Kreationen.

C&B: The Isabella
 
Arbeitszeit
Kochzeit
Zeit insgesamt
 
Portionen: 2
Zutaten
  • 2 Brötchen (z.B. Wachauer Laibchen)
  • scharfe Pfefferoni aus dem Glas
  • 250g Rinderhackfleisch
  • ein paar Blätter grüner Salat
  • 2 Scheiben Gauda
  • 2 Scheiben Cheddar
  • ½ rote Zwiebel
  • ½ Avocado
  • 1 Tomate
  • 2-3EL Bohnendip
Bohnendip
  • 1 Dose weiße Bohnen
  • ½ Dose Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Tabasco
  • 1EL Zucker
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
Zubereitung
  1. Brötchen aufschneiden und im Backofen unter den Grill schieben. Auf der Unterseite den Cheddar geben und anschmelzen lassen.
  2. Das Fleisch in einer Pfanne mit etwas Olivenöl scharf braten, wenn es fast durch ist, den Gauda drauflegen und anschmelzen lassen.
  3. Den Bohnendip etwas erwärmen.
  4. Zwiebel und Avocado schälen und gemeinsam mit der Tomate in Scheiben schneiden. Salat waschen. Pfefferoni von den Kernen befreien und in Ringe schneiden.
  5. Folgendermaßen belegen: Unterseite des Brötchens, Cheddar, Salat, Tomaten, Pfefferoni, Zwiebeln, Avocado, Fleisch, Bohnen, Deckel.
Bohnendip
  1. Die Zwiebel schälen und grob hacken. In einem Topf einen Schuss Olivenöl erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Den Knoblauch fein hacken und dazugeben.
  2. Die Bohnen unter fließendem Wasser kurz abspülen, abtropfen lassen und in den Topf geben. Ein paar Minuten andünsten. Dann mit einer halben Dose Tomaten ablöschen.
  3. Mit Zucker, Salz, Pfeffer und Tabasco kräftig abschmecken und 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Dann mit dem Pürierstab fein pürieren.

 

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