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Süßkartoffelnockerl mit Spinatpesto

Ich habe das starke Bedürfnis grüne Sachen zu essen. Liegt wahrscheinlich am nahenden Frühling, der aus der Ferne mit frischen Kräutern und Bärlauch winkt. Die sind zwar noch nicht bereit, aber der Frühling lässt sich auch wunderbar mit frischem, jungen Spinat begrüßen. Recht klassisch mit Pinienkernen und Parmesan zum Pesto verarbeitet, macht er sich auch gut als schnelles Mittagessen auf der Arbeit.

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Zum Pesto kombiniert habe ich diesmal Süßkartoffelnockerl. Die Süße der Knollen passt herrlich zur herben Note des Spinats. Die Nockerl sind ein bisschen aufwendiger in der Herstellung. Man kann sie aber sehr gut nach dem Kochen einfrieren. Also einfach auf Vorrat kochen, beim nächsten Mal sind sie dann ganz schnell auf den Tisch gezaubert.

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Für das Pesto brauchen wir: frischen Spinat, Pinienkerne, Knoblauch, Limette, Parmesan, Olivenöl, Salz und Pfeffer.

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Den Spinat waschen und trocken schütteln. Zusammen mit den Pinienkernen in einen Mixer geben. Die Knoblauchzehen schälen, halbieren und zum Spinat geben. Mit einem Schuss Olivenöl fein pürieren. Den Parmesan fein reiben und unter den pürierten Spinat rühren. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft kräftig würzen. Genug Olivenöl hinzufügen, damit das Pesto eine geschmeidige Konsistenz bekommt.
Das Pesto in ein Weckglas füllen und mit Olivenöl bedecken. So hält es im Kühlschrank mindestens eine Woche.

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Für die Nockerl brauchen wir: Süßkartoffeln, Mehl, ein Bio-Ei, Muskatnuss und Salz.

Die Süßkartoffeln waschen und zugedeckt in reichlich Wasser weich kochen (ca. 20 Minuten). Süßkartoffeln abgießen und die Schale abziehen. Noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken und etwas abkühlen lassen. Die Masse mit ca. 1 TL Salz bestreuen, Muskatnuss frisch darüber reiben. Ei und Mehl hinzufügen und mithilfe eines Löffels ordentlich durchkneten.

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Eigentlich wollte ich Gnocchi aus der Masse machen. Aber irgendwie wurde der Teig nicht fest genug. Die Süßkartoffeln haben einfach mehr Flüssigkeit, vielleicht hätte ich sie auch besser ausdampfen lassen müssen. Mehr Mehl wollte ich nicht dazu geben, sonst schmecken die Nockerl am Ende einfach nur noch mehlig. Die Lösung? Statt Gnocchi gibts Nockerl! Sehen zwar nicht so hübsch aus, schmecken aber toll.

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Die Masse auf ein Schneidbrett geben und mit einem Messer kleine Nockerl abstechen und in einen Topf voll siedendem Salzwassers gleiten lassen. Wenn die Nockerl oben schwimmen, sind sie fertig. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und auf einem Stück Küchenkrepp abtropfen lassen.

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Zum Servieren in einer Pfanne etwas Butter erhitzen und die Nockerl anrösten. Spinatpesto unterrühren und sofort servieren. Ich habe außerdem noch etwas frischen Spinat und Pinienkerne hinzugefügt.

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Die Süßkartoffelnockerl steuern eine herrliche Süße zu dem Gericht bei. Das passt wunderbar zum frisch-herben Pesto.

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Das Pesto könnt ihr natürlich auch zu Nudeln kombinieren, oder als würzigen Aufstrich ins Sandwich geben. Lasst es euch schmecken!

 

 

5.0 from 1 reviews
Spinatpesto
 
Arbeitszeit
Kochzeit
Zeit insgesamt
 
Portionen: 4
Zutaten
Spinatpesto
  • 100g Spinat, frisch
  • 75g Pinienkerne
  • 2 Knoblauchzehen
  • ½ Limette
  • 50g Parmesan
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
Süßkartoffelnockerl
  • 600g Süßkartoffeln
  • 200g Mehl
  • 1 Bio-Ei
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • Salz
Zubereitung
  1. Den Spinat waschen und trocken schütteln. Zusammen mit den Pinienkernen in einen Mixer geben. Die Knoblauchzehen schälen, halbieren und zum Spinat geben. Mit einem Schuss Olivenöl fein pürieren.
  2. Den Parmesan fein reiben und unter den pürierten Spinat rühren. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft kräftig würzen. Genug Olivenöl hinzufügen, damit das Pesto eine geschmeidige Konsistenz bekommt.
  3. Das Pesto in ein Weckglas füllen und mit Olivenöl bedecken. So hält es im Kühlschrank mindestens eine Woche.
  4. Für die Süßkartoffelnockerl die Süßkartoffeln waschen und zugedeckt in reichlich Wasser weich kochen (ca. 20 Minuten). Süßkartoffeln abgießen und die Schale abziehen. Noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken und etwas abkühlen lassen. Die Masse mit ca. 1 TL Salz bestreuen, Muskatnuss frisch darüber reiben. Ei und Mehl hinzufügen und mithilfe eines Löffels ordentlich durchkneten.
  5. Die Masse auf ein Schneidbrett geben und mit einem Messer kleine Nockerl abstechen und in einen Topf voll siedendem Salzwassers gleiten lassen. Wenn die Nockerl oben schwimmen, sind sie fertig. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und auf einem Stück Küchenkrepp abtropfen lassen.
  6. Zum Servieren in einer Pfanne etwas Butter erhitzen und die Nockerl anrösten. Spinatpesto unterrühren und sofort servieren.

 

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Comments

  • Aniela

    Written on 5. März 2017

    Ich bin aktuell auf der Suche nach tollen Rezepten mit Süßkartoffel. Da bin ich auf die Seite gestoßen. Sieht wirklich sehr gut aus und werde ich bei Gelegenheit auch probieren.
    Gegen Spinat bin ich leider allergisch bzw. vertrage es seit geraumer Zeit nicht mehr. Aber tolle Pesti? (Mehrzahl von Pesto?) gibt es auch ohne Spinat :)

    Viele Grüße
    Aniela

    Antworten
  • Daniel

    Written on 18. Mai 2015

    Das sieht superlecker aus. Also Sßkartoffelnockerl habe ich bisher noch nicht zubereitet, sondern immer nur Gnocchi, aber werde das jetzt auf jeden Fall nachholen. Da ich mittlerweile Vegetarier bin, ist das eine schöne Abwechslung zu meinen Nudel- und Gnocchigerichten. Auch beim Pesto habe ich bisher vor allem Basilikum-Pesto verwendet und bin schon gespannt, wie es mit Spinat schmeckt.

    Antworten
  • Rindsragout - vanillakitchen

    Written on 26. April 2015

    […] Meine Inspirationsquelle serviert dazu ganz simpel Spaghetti, ich finde aber, dass auch Süßkartoffelnockerl exzellent zum herzhaften Ragout passen. Die Süße der Nockerl fügt dem Gericht nochmal eine […]

    Antworten

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