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Eingelegte Paprika – ein Sommergruß

Dieses Rezept für eingelegte Paprika liegt schon seit September hier rum. Da hab ich nämlich einen riesen Kübel Paprika eingelegt. Jedes Jahr bringt mein Opa als Dankeschön kiloweise Paprika mit nach Hause; wenn er mit dem Bagger Feld umgraben geholfen hat zum Beispiel. Und meine Oma ist froh, wenn sie die Paprika an mich weiterschenken kann. Damit sie nicht schlecht werden, lege ich die Paprika am liebsten als würzige Antipasti ein. So halten sie zumindest ein paar Wochen länger und machen als pikante Beilage auch noch eine super Figur.

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Wir brauchen: eine Menge bunter Paprika, Bio-Zitronen, Salz, Honig und Knoblauch. Einmachgläser wären auch nicht schlecht.

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Die Paprika waschen, halbieren und vom Kerngehäuse befreien. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech mit der Außenseite nach oben legen. Auf der obersten Schiene im vorgeheizten Backofen bei 230°C grillen. Wenn die Haut schwarze Stellen bekommt, ist das genau richtig.

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Sobald die Paprikahaut beginnt, schwarz zu werden, holt sie aus dem Ofen und sofort in ein Plastiksackerl legen. Verschließen und abkühlen lassen. Der Dampf, der sich im Sackerl bildet, hilft dabei, dass sich die Paprikahaut leichter lösen lässt.

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Während die Paprika kalt werden, bereiten wir die Marinade vor. Die Schale einer Zitrone abreiben, alle Zitronen auspressen. Saft und Schale mit Salz, Honig und Knoblauch mischen. Ich habe den Knoblauch der Einfachheit halber mit einer Knoblauchpresse gepresst, klein hacken geht aber genauso gut.

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Sobald die Paprikahälften ausgekühlt sind, die Haut abziehen. Manchmal geht das ein bisschen schwer, dann einfach ein Messer zur Hilfe nehmen. Die Haut muss auch nicht perfekt abgezogen sein, bei mir bleibt immer hier und dort ein Stückchen zurück. Das hat noch keinen gestört.

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Legt die Paprikastücke in eine verschließbare Schüssel und beträufelt sie zwischendurch immer wieder mit der Marinade, bis Marinade und Paprika komplett in der Schüssel vereint sind. Die Schüssel verschließen und über Nacht im Kühlschrank marinieren.

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Am nächsten Tag geht es in den Endspurt. Nun brauchen wir die eingelegten Paprika, Thymian, Lorbeer, noch mehr Knoblauch und gutes Olivenöl.

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Die Einmachgläser abspülen und bei 100°C im Ofen sterilisieren. In die Gläser abwechselnd Paprikastücke, Thymian, Lorbeer und Knoblauch schichten. Das Öl mit der Zitronenmarinade verschlagen und auf ca. 80°C erhitzen. Dann die Gläser auffüllen.

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Das Öl muss die Paprika vollständig bedecken. Deckel drauf und abkühlen lassen. So verschlossen halten die eingelegten Paprika sicherlich ein paar Wochen. (4 Monate halten sie aber nicht, ich habe kurz nach Silvester mein letztes Glas geöffnet, das war leider nicht mehr genießbar.)

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Die Säure der Marinade passt wunderbar zu den süßen Paprika. Ein tolles Gericht für eine Party. (Na, wer überlegt, eine Faschingsparty zu schmeißen?)

 

5.0 from 1 reviews
Eingelegte Paprika
 
Arbeitszeit
Kochzeit
Zeit insgesamt
 
Portionen: 4-5
Zutaten
  • 1,5kg rote und gelbe Paprikaschoten
  • 4 Zitronen, Bio
  • 1EL Salz
  • 6 Knoblauchzehen
  • 1EL Honig
  • 5-6 Lorbeerblätter
  • 600ml Olivenöl
  • 2-3TL Thymian, getrocknet
Zubereitung
  1. Die Paprikaschoten putzen, halbieren, grillen, abziehen und in breite Streifen schneiden.
  2. Die Schale einer Zitrone abreiben, alle Zitronen auspressen. Saft und Schale mit dem Salz und Honig verrühren. 3 zerdrückte Knoblauchzehen dazu geben und die Paprika 24 Std. im Kühlschrank darin marinieren. Abtropfen lassen.
  3. Den restlichen Knoblauch in Scheiben schneiden. Die Paprika mit den Kräutern und dem Knoblauch in Gläser schichten.
  4. Das Öl mit dem Zitronensaft verschlagen und auf 80° erhitzen. Vorsichtig in die Gläser gießen, die Paprika muß bedeckt sein. Gläser verschließen.
  5. Sollte ein paar Tage ziehen. Ca. 1-2 Monate haltbar.

 

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