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Burgermania Österreich – Der Esterházy

Niederösterreich und Wien haben wir mit der Burgermania Österreich schon bereist, nun geht es im sonnigen Burgenland weiter. Meine zweiten Heimat (neben Wien) hat viele Gesichter, am Besten kenne ich den Seewinkel, der durch seine Nähe zu Ungarn sehr stark von der ungarischen Küche beeinflusst ist.

Dementsprechend sind die Hauptakteure beim Esterházy auch ein bisschen ungarisch. Die Baigel sind eine Abwandlung des typischen Nuss- bzw. Mohnzopfs, mit ein paar Rosinen gespickt, stellvertretend für die vielen Weingärten, die das Landschafstbild der Region prägen. Das Paradeiskraut ist eigentlich ein sehr simples und günstiges Gericht, das aus typisch burgenländischem Gemüse besteht: Kraut und Tomaten wachsen bei uns – neben Paprika und Zucchini – wirklich wie verrückt.

Der Esterházy

Im Gegensatz zum allgemein bekannten Sauerkraut hat Paradeiskraut einen viel milderen und umami-intensiveren Geschmack, der einfach herrlich in diesen Burger passt. Der Käse tritt neben den kräftigen Aromen etwas in den Hintergrund, was auch gar nicht schlimm ist. Seine Hauptstärke ist die unglaubliche Cremigkeit, die er dem Burger verleiht. Ein wunderbarer Ausgleich zum knackigen Salat. Mit dem Esterházy haben wir einen stimmigen, kraftvollen Burger vor uns, der es schafft, einen schönen Geschmack des Burgenlands abzubilden.

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Wir brauchen: Rinds-Faschiertes, eine Handvoll Vogerlsalat, Rosinenbrötchen, eine Zwiebel, Schafskäse, Paradeiskraut, Joghurt, frischen Schnittlauch, Frühlingszwiebeln, Salz und Pfeffer.

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Paradeiskraut lässt sich ganz einfach herstellen, hier findet ihr ein Rezept dafür. Ich mache meist die doppelte Portion und friere es dann portionsweise ein. Dann ist immer welches griffbereit, für Burger, Hotdogs oder einfach zum so essen ein. Eine schöne Alternative zu Sauerkraut!

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Für die Burger das Fleisch in 4 Portionen á 125g teilen und Patties formen. Ich liebe meine Pattypresse einfach dafür, dass sie das Fleisch so schnell und unkompliziert in Form presst. Mit einem Plastiksackerl dazwischen bleibt auch nix in der Presse kleben.

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In einer Pfanne etwas Pflanzenöl erhitzen. Das Fleisch auf beiden Seiten salzen und in der Pfanne scharf anbraten, dann bei mittlerer Hitze gar ziehen lassen.

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Den Käse in Scheiben schneiden. Jedes Fleischpatty mit 2 Scheiben Käse belegen. Die Pfanne von der Hitze nehmen und den Käse anschmelzen lassen.

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Die Zwiebel schälen und mit einer Hachel in feine Scheiben hobeln. Den Schnittlauch und die Frühlingszwiebel fein hacken und mit dem Joghurt verrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Den Salat waschen. Das Paradeiskraut erwärmen. Achtet darauf, dass das Paradeiskraut nicht zu flüssig ist. Wir wollen ja nicht, dass uns der Burger davonrinnt.

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Die Rosinenebrötchen bzw. Baigel könnt ihr auch ganz einfach selbst machen, es gibt hier ein Rezept dafür. Die Brötchen sind wunderbar fluffig und weich, mit einer leichten Süße, die wirklich toll zum Burger passt. Wenn ihr keine Lust auf Backen habt nehmt stattdessen Briochebrötchen vom Bäcker eures Vertrauens. Die Rosinen machen aber wirklich einen Unterschied!

Nun geht es ans Anrichten des Esterházy. Die Baigel auseinander schneiden und die untere Hälften mit der Joghurtsauce bestreichen.

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Zwiebeln und Salat darauf legen. Darauf werden die Fleischpatties platziert.

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Mit Paradeiskraut toppen und Deckel auflegen. Sofort servieren und genießen!

Burgermania Burgenland: Der Esterházy

Der Esterházy ist ein Burger mit kräftigem Geschmack. Dabei spielen Paradeiskraut und Baigel definitiv die Hauptrollen. Deswegen zahlt es sich auch wirklich aus, beides selbst zu machen, auch wenn das bedeutet, dass dieser Burger ein wenig aufwendig in der Vorbereitung wird.

 

 

Burgermania Österreich - Der Esterházy
 
Arbeitszeit
Kochzeit
Zeit insgesamt
 
Portionen: 4
Zutaten
  • 500g Rinds-Faschiertes
  • 1 Handvoll Vogerlsalat
  • 4 Rosinenbrötchen (Baigel Rezept: http://www.vanillakitchen.de/?p=7164)
  • 1 Zwiebel
  • 150g Schafskäse
  • ca. 200g Paradeiskraut (Rezept: http://www.vanillakitchen.de/?p=5624)
  • 150g Joghurt
  • Schnittlauch, frisch
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • Salz, Pfeffer
Zubereitung
  1. Die Zwiebel schälen und mit einer Hachel in feine Scheiben hobeln. Den Schnittlauch und die Frühlingszwiebel fein hacken und mit dem Joghurt verrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Den Salat waschen. Das Paradeiskraut erwärmen.
  2. Das Fleisch in 4 Portionen á 125g teilen und Patties formen. In einer Pfanne etwas Pflanzenöl erhitzen. Das Fleisch auf beiden Seiten salzen und in der Pfanne scharf anbraten, dann bei mittlerer Hitze gar ziehen lassen. Den Käse in Scheiben schneiden. Jedes Fleischpatty mit 2 Scheiben Käse belegen.
  3. Die Baigel auseinander schneiden und die untere Hälften mit der Joghurtsauce bestreichen. Zwiebeln und Salat darauf legen. Darauf die Fleischpatties legen, mit Paradeiskraut toppen und Deckel auflegen. Sofort servieren.

 

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