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Erdäpfelkas

Der Sommer dreht gerade noch mal so richtig auf. Strahlend blauer, wolkenloser Himmel, 35°C Lufttemperatur. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber das letzte, was ich da will, ist ein schweres, warmes Essen. Erdäpfelkas ist ein toller Aufstrich, der gemütliche Heurigen-Atmosphäre verbreitet. Knuspriges Bauernbrot und ein paar Scheiben G’selchtes dazu, einen G’spritzten zum runterspülen – genau das richtige bei diesen Temperaturen.

Wir brauchen: Kartoffeln, eine rote Zwiebel, Sauerrahm, Salz, Pfeffer, Kümmel und Schnittlauch.

Den Schnittlauch schneide ich am Liebsten mit einer Küchenschere direkt in die Schüssel. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Statt einer Zwiebel kann man für den Erdäpfelkas auch Schalotten verwenden, wenn man einen milderen Geschmack möchte. Ich mag’s gerne kräftig.

Die Kartoffeln weich kochen und schälen. Durch eine Kartoffelpresse in die Schüssel zu Zwiebel und Schnittlauch pressen. Oder die Kartoffeln mit einer Gabel zerdrücken.

Mit dem Sauerrahm verrühren und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Kümmel (muss nicht rein – soll vielleicht auch nicht, nach Meinung mancher – aber für die Bekömmlichkeit nie schlecht) kräftig würzen. Bis zum Servieren ruhig noch ein bisschen durchziehen lassen.

Die Menge ist für vier Personen großzügig bemessen, aber Erdäpfelkas ist einfach so gut, da bleibt nie was übrig.

5.0 from 1 reviews
Erdäpfelkas
 
Arbeitszeit
Kochzeit
Zeit insgesamt
 
Portionen: 4
Zutaten
  • 500g Kartoffeln, mehlig kochend
  • 250g Sauerrahm
  • 1 rote Zwiebel
  • Schnittlauch
  • Kümmel, gemahlen
  • Salz, Pfeffer
Zubereitung
  1. Die Kartoffeln mit Schale weichkochen, dann schälen. Durch eine Kartoffelpresse in eine Schüssel pressen oder mit einer Gabel zerdrücken.
  2. Schnittlauch und Zwiebel fein würfeln. Mit Sauerrahm und Kartoffeln vermischen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Kümmel würzen.
  3. Bis zum Servieren durchziehen lassen. Zimmerwarm servieren.

 

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Comments

  • Gerda

    Written on 28. August 2012

    Ich muss gestehen, dass mir dieser Aufstrich bis jetzt nicht bekannt war. Umso mehr hat es mich gereizt, dieses Rezept auszuprobieren. Ich habe nur den Kümmel weggelassen, weil ich den nicht so mag.

    „Den kannst du gerne wieder machen“, hat mein Mann gesagt.

    Der Erdäpfelkas ist so gut, da bleibt nie was übrig – das kann ich nur bestätigen!

    Antworten
    • Claudia

      Written on 29. August 2012

      Das freut mich total, dass du dich an den Erdäpfelkas rangewagt hast und er gleich überzeugen konnte! Der Kümmel ist kein muss, ich bin wohl auch eine der wenigen Kümmelfans :D Danke für die tolle Rezeptbewertung!

      Antworten

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