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Schokolade-Guglhupf – nur mit Eiklar!

Beim Kochen und Backen kommt man doch immer wieder an den Punkt, wo man sich unweigerlich fragen muss: „Wohin mit den ganzen Eiklar?“ Sicherlich, man kann Chocolate Walnut Orange Cookies machen, oder Minischaumrollen. Aber man schnellsten und unkompliziertesten verbraucht man Eiklar mit diesem Kuchen! Meine Oma hat ihn gerne als Resteverwertung gemacht, mit viel Schokolade, sodass ich mich regelrecht darauf gestürzt habe. Der Guglhupf ist wunderbar saftig und intensiv-schokoladig, dass er nur aus Eiklar besteht und ganz ohne Backpulver auskommt, glaubt man gar nicht.

Wir brauchen: Eiklar, Mehl, Zucker, Butter und Schokolade. Das Schöne an diesem Kuchen: Er ist total generisch. Auf 1 Eiklar kommen jeweils 20g der anderen Zutaten. Also egal, wie viele Eiklar euch übrig geblieben sind, diesen Kuchen könnt ihr immer machen!

Eiklar und Zucker zu einem sehr steifen Schnee schlagen.

Das Mehl locker unterheben. Es muss nicht vollständig unter den Eischnee gehoben werden.

Butter und Schokolade über dem Wasserbad schmelzen (das lässt sich super parallel zum Eischnee schlagen erledigen). Bevor ihr die Schokolade zum Eischnee gebt, achtet darauf, dass sie maximal handwarm ist.

Dann die Schokolade vorsichtig mit dem Eischnee verrühren. Nicht zu viel rühren, sonst verliert die Masse ihr Volumen. In eine Guglhupfform füllen und bei 180°C Heißluft ca. 25 Minuten backen.

Heraus kommt ein flaumiger, saftiger Schokolade-Guglhupf. Serviert ihn schlicht mit Staubzucker bestreut. Er verträgt aber auch einen Schoko-, Zucker- oder Rumguss ausgezeichnet!

Dieser Kuchen schlägt für mich  jede Sachertorte um Längen! Ihr könnt ihn übrigens auch problemlos einfrieren. Das mache ich gerne, dann habe ich immer ein schönes Stück Kuchen auf Vorrat.

 

4.8 from 6 reviews
Schokolade-Guglhupf - nur mit Eiklar!
 
Arbeitszeit
Kochzeit
Zeit insgesamt
 
Portionen: 18
Zutaten
  • 6 Eiklar
  • 120g Zucker
  • 120g Butter
  • 120g Schokolade
  • 120g Mehl
Zubereitung
  1. Eiklar mit Zucker sehr steif schlagen. Butter und Schokolade über dem Wasserbad schmelzen.
  2. Zuerst das Mehl unter den Eischnee heben, dann die geschmolzene Schokolade vorsichtig einrühren.
  3. In eine Guglhupfform füllen und bei 180°C Heißluft ca. 25 Minuten backen.
  4. Mit Staubzucker bestreut servieren.

 

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Comments

  • Isabella Müller

    Written on 21. Februar 2016

    Hallo Claudia!
    Probierte gestern Dein Rezept aus. Blöde Frage: schmilzt Du Butter und Schokolade zusammen oder einzeln, bzw. in welcher Reihenfolge gibst du dann es zur Masse?
    Der Geschmack war super aber es ging mir wie einer Vorgängerin, ich musste ihn 10 min. länger im Ofen lassen um ihn ansatzweise fest zu bekommen. Hatte allerdings auch eine Kastenform benutzt weil meine Guglhupfs immer so ungerne ihre Form verlassen. :-) Er sank dann leider etwas zusammen aber kam nichts desto trotz super an. Vielen Dank für dieses tolle Rezept.

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    • Claudia

      Written on 21. Februar 2016

      Liebe Isabella, ich freu mich, dass dir der Kuchen schmeckt :) Ich schmelze Schokolade mit Butter gemeinsam und mische es als letztes vorsichtig unter die Masse. Dass du ihn länger gebacken hast, liegt wahrscheinlich an der unterschiedlichen Form und auch am Ofen – jeder Ofen backt ja anders. Deswegen schreibe ich immer „zirka“ hin. Am besten eine Stäbchenprobe machen. Alles Liebe, Claudia

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  • Pain Suisse |

    Written on 4. Juli 2015

    […] Beim Keksebacken sind wir schon oft vor dieser Frage gestanden. Es passiert uns immer wieder, dass viele Eiweiß überbleiben. Bis jetzt gab’s dann immer Eiweißeierspeis oder wir haben das Eiweiß einfach zu irgendeinem Essen dazugegeben. Aber 7 Eiweiß waren dann doch irgendwie sehr viel und deshalb haben wir einfach mal nach Rezepten mit viel Eiweiß gegoogelt und das haben wir dabei gefunden: Schokokuchen nur mit Eiweiß! Den Link gibt’s hier: http://www.vanillakitchen.de/2013/01/schokolade-guglhupf-nur-mit-eiklar/ […]

    Antworten
  • Phil

    Written on 23. März 2015

    Danke für dieses tolle Rezept! Ich habe nach einer Verwertungsmöglichkeit für 4 ungenützte Eiklar von der Tiramisu-Herstellung gesucht und – voilà – nun habe ich eine weitere Mehlspeise. Gruß aus Ö!

    Antworten
  • Melanie

    Written on 1. März 2015

    Habe heute deinen Kuchen ausprobiert weil ich noch einige Eiklar über hatte.
    Ich muss sagen er schmeckt nicht schlecht (würde das nächste Mal nur noch mehr Schokolade verwenden, weil er mir etwas zu wenig danach schmeckt)
    Leider ist er mir in der Mitte gebrochen (trotz Stäbchenprobe und eine doppelt so langen Backzeit, war er teilweise noch etwas flüssig)
    Habe ich hier etwas falsch gemacht?

    Antworten
    • Claudia

      Written on 1. März 2015

      Oje, das klingt wirklich danach, als wäre etwas schief gegangen. Als erste Idee fällt mir ein, dass das Verhältnis Eiklar zu restlichen Zutaten eventuell nicht gestimmt hat? Das würde vielleicht erklären, warum dein Kuchen nicht fest wurde. Auf 1 Eiklar kommen 20g jeder anderen Zutat. Ein Eiklar hat durchschnittlich so 35g. Vielleicht hilft dir das beim nächsten Mal. Die übrig gebliebenen Eiklar kann man ja schlecht abzählen :) Einen schokoladigeren Geschmack bekommst du übrigens auch, wenn du eine intensivere Schokolade nimmst, also zum Beispiel statt 60% eine 80%ige. Alles Liebe!

      Antworten
  • Fr. Hofer

    Written on 18. Februar 2015

    Das Rezept ist einfach traumhaft. Schade, dass ich noch nicht früher darauf gestoßen bin. Ich habe einen Teil des Zuckers durch Orangenzucker ersetzt. Die Exotische Note schmeckt uns besonders.
    Schöne Grüße aus Österreich

    Antworten
    • Claudia

      Written on 2. Januar 2015

      Oh eine tolle Idee, die Kirschen und den Rum stell ich mir herrlich in dem Kuchen vor :) Fast wie eine Schwarzwälder Kirschtorte!

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  • Jessica

    Written on 2. Oktober 2014

    Vielen Dank für dieses schnelle und total leckere Rezept!
    Ich habe es mit Buchweizenmehl gemacht und es hat super funktioniert!
    Werde gleich noch in deinem Blog weiterstöbern! :D

    Antworten
  • Angelika

    Written on 21. August 2014

    Hallo Claudia!
    Habe heute wieder einmal den tollen Kuchen gebacken. Bei mir immer die Reste Verwertung nach Brioche. Leider habe ich vergessen, dass das letzte Stück Butter als Brioche-Aufstrich geendet hat. Darum habe ich kurzerhand Sauerrahm (man merkt, ich bin aus Österreich) als Butter-Ersatz verwendet. Funktioniert bei diesem Rezept einwandfrei!
    Vielen Dank für das tolle Rezept und liebe Grüße in deine vanilla kitchen!

    Antworten
  • Catha

    Written on 21. Februar 2013

    Er war sooo gut, dass er heute gleich wieder gebacken wird :-)

    Und ja – dein Blog ist im Moment einer meiner Allerliebsten!
    Vielen Dank!

    Antworten
  • Catha

    Written on 28. Januar 2013

    Perfektes Rezept! Gerade eben in den Ofen geschoben – mal schauen was dabei rauskommt ;-)
    Aber wenn’s die Oma schon gebacken hat, kann ja nix schief gehen – und deine Rezepte sind sowieso toll (bin z.B. ganz begeistert von deinen Linzeraugen!) *freu*

    Antworten

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